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Neuigkeiten aus dem Johannis Hospiz

Wir sind ein Haus des Lebens. Besondere Momente und Menschen sind für uns deshalb immer Anlass, um über sie zu berichten. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei – dieser Bereich wächst Schritt für Schritt.

September 2019 – Tag der offenen Tür

Am 07. September öffnet das Johannis Hospiz seine Türen für Angehörige, ehrenamtlich Interessierte und Besucher. Herzlich willkommen.

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Mai 2019 – Golf-Benefits-Turnier brachte Spenden in Höhe von fast 1.500 Euro

Bereits zum vierten Mal in Folge hat der Golfclub Lutzhorn seine und Mitglieder befreundeter Golfclubs zu einer phantastischen Aktion motiviert. Am 11. Mai fand das Golf-Benefiz-Turnier zugunsten des Johannis Hospiz statt. "Was für eine wunderbar sinnvolle Aktion", waren sich alle Teilnehmer einig.

Die Sonne lachte, die Bälle flogen, die Stimmung war fröhlich. Wie schon in den letzten drei Jahren bot das Golf-Benefiz-Turnier des Golfclubs Lutzhorn seinen Mitgliedern und denen befreundeter Golfclubs einen stimmungsvollen Rahmen auf dem idyllischen Clubgelände in der Nähe von Barmstedt. Im Fokus des Turniertages stand weniger der Wettkampf als vielmehr das gemeinsame Engagement, Spenden für das Johannis Hospiz zu sammeln. Dazu Kerstin Glaubitz: "Es war ein großes Fest und wir sind sehr dankbar für fast 1.500 Euro an Spendengeldern. Wie schön, dass es auch im kommenden Jahr mit dieser Aktion weitergeht." Die Teilnehmer spendeten über ihre Teilnahmegebühr, individuelle Spenden während des Turniers selbst und die Ersteigerung von Präsenten im Anschluss an das Turnier, die das Team um Kerstin Glaubitz im Vorfeld angeworben hatte. Im Schatten des Clubhauses trafen sich die Golferinnen und Golfer, klönten und genossen den leckeren Kuchen samt Kaffee, den die Kolleginnen vom Johannis Hospiz ebenfalls mitgebracht hatten.

Wir sagen "danke" für diesen großartigen Tag und die großzügige Spende – und freuen uns auf das kommende Jahr!

APRIL 2019 – GEMEINSAM AM START FÜR DEN GUTEN ZWECK: KALKGRUBENLAUF 2019 FÜR UNSER HOSPIZ

Sie joggen, walken, bewegen sich gerne an der frischen Luft? Dann sollten Sie sich den 19. Mai ganz dick in Ihrem Kalender ankreuzen. Denn an diesem Sonntag können Sie das nach Herzenslust für die gute Sache tun – rund um die wunderschöne Kalkgrube in Klein-Nordende.

Vertreter der Gemeinde Klein-Nordende organisieren zugunsten des Johannis Hospiz einen großen Spendenlauf. „Viele motivierte Hobbysportler laufen oder walken über die asphaltierten und teils sandigen Wege rund um das Naturschutzgebiet der Liether Kalkgrube*, anschließend treffen sich Groß und Klein zum Plaudern, Schlemmen und Hinhören im Zielbereich. So stelle ich mir den Tag vor, und das auch noch bei Sonnenschein", sagt Doreen Welack, Leiterin des Johannis Hospiz. "Die Erlöse aus Lauf und Walking sowie auch einige Einnahmen der Veranstaltungsmeile werden an unser Hospiz gespendet. Dafür sind wir sehr dankbar."

Hospiz-Arbeit ist ohne Zuwendungen nicht möglich

Das Johannis Hospiz ist als gemeinnützige Gesellschaft verpflichtet, fünf Prozent der jährlichen Gesamtkosten durch Spenden aufzubringen. Welack: "Außerdem müssen wir Fortbildungen finanzieren und in die Ausstattung investieren. Es liegt auf der Hand, dass über das Jahr gesehen einiges an zusätzlicher Spendenarbeit zu tun ist." Ein Event wie der Kalkgrubenlauf ist da für die öffentliche Wahrnehmung und trotz wiederkehrender Unterstützung durch Fördervereine, Privatpersonen oder auch Unternehmen ein großer Segen.

Nach dem Sport treffen sich Teilnehmer und Zuschauer auf der Vereinsmeile in Klein-Nordende. Das Johannis Hospiz ist mit einem Stand vor Ort. "Wir möchten mit den Besuchern ins Gespräch kommen, sie für unsere wichtige Arbeit sensibilisieren und Berührungsängste abbauen", so Doreen Welack. "Wir möchten aber auch im direkten Gespräch einfach 'Danke' sagen."

Seien Sie dabei! Es gibt Strecken für jeden Geschmack und jedes Alter. Alle Informationen rund um den Liether Kalkgrubenlauf zugunsten des Johannis Hospiz und den Link zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

* Die Liehter Kalkgrube ist eine ehemalige Abbaugrube von Düngekalk. Heute ist sie Naturschutzgebiet und Nationales Geotop mit einzigartiger Flora und Fauna. Ein rund zwei Kilometer langer Spazierweg führt oberhalb rund um die tief eingeschnittene Grube und bietet schöne Ausblicke. Die Kalkgrubenläufer folgen unter anderem diesem Pfad.

März 2019 – Gut Ding will Weile haben

Den Müttertreff der Kirchengemeinde Barmstedt gibt es bereits seit 30 Jahren. Noch heute sind Gründungsmütter bei der „Montagsinsel“, wie die Damen sich und das Treffen selbst nennen, dabei. Diese Beständigkeit kommt auch dem Johannis Hospiz zu gute. Seit 2012 schon geht der Erlös aus dem Verkauf selbstgemachter Chilis auf dem jährlichen Barmstedter Weihnachtsmarkt an die Einrichtung in Elmshorn. „Bei unseren Spenden legen wir großen Wert darauf, zu wissen, was mit dem Geld ganz konkret geschieht“, sagt Anke Gallas, Mitarbeiterin im Johannis Hospiz und Montagsinsel-Mutter. „Die Spenden sollen sich schließlich nur an den Bedürfnissen der Gäste im Hospiz orientieren. Da kann unsere Wahl schon mal ein wenig dauern.“ In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf hochwertige kuschelig-warme Fleecedecken. Diese liegen seit kurzem in jedem der zwölf Zimmer für die Gäste bereit. Hospizleiterin Doreen Welack: „Wir freuen uns sehr über diese tolle Spende und auch über den eingestickten Schriftzug. Herzlichen Dank!“  
 
Auf dem letzten Barmstedter Weihnachtsmarkt kamen knapp 700 Euro zusammen. Anke Gallas: „Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Über die Verwendung denken wir noch ganz in Ruhe nach.

Februar 2019 – Unsere Mitarbeiterin im Porträt: Susanne Hoffmann

Susanne Hoffmann ist unsere Mitarbeiterin des ersten Quartals 2019. Die examinierte Krankenschwester arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren im Johannis Hospiz – und wird es auch weiterhin tun. Denn: eine sinnvollere und erfüllendere Arbeit als an diesem würdevollen Ort kann sie sich nicht vorstellen.

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Februar 2019 – kreative Spendenaktion einer Regio-Mitarbeiterin

Birgit Opitz (auf dem Foto rechts), Mitarbeiterin in der Küche an den Regio Kliniken, überrascht Hospizleiterin Doreen Welack am 12. Februar mit einem wunderschön gestalteten Überraschungspaket. Der Inhalt: 340 Euro für die wertvolle Arbeit des Teams am Johannis Hospiz.

Opitz: „Rund um den Jahreswechsel hatte ich den Wunsch, etwas für andere zu tun, mich zu engagieren, Sinn zu stiften. Da kam mir die Idee, das große Zusammentreffen aller Küchenmitarbeiter und Servicekräfte auf unserem Winterfest in einem Restaurant für das Einsammeln von Spenden zu nutzen. Dafür habe ich „Wundertüten“ mit kleinen hübschen und nützlichen Gegenständen gepackt und diese gegen eine 2-Euro-Spende für das Hospiz verkauft. Die Resonanz war super.“

Doch Birgit Opitz reichte das noch nicht. Sie ging mit einer Spendendose durch das Restaurant und bat auch alle anderen Gäste um ihre Unterstützung. Doreen Welack: „Die vielen verkauften Wundertüten sind einfach phantastisch! Ich bin immer wieder gerührt und dankbar, was Einzelne für unsere Arbeit, die so sehr auf Unterstützung angewiesen ist, tun. Ganz herzlichen Dank von uns allen an Birgit Opitz und die Kolleginnen und Kollegen aus Küche und Service.“

Januar 2019 – Unsere Mitarbeiterin im Porträt: Annett Moser

„Ich habe das Johannis Hospiz im Praktikum während meiner Ausbildung zur Altenpflegerin kennengelernt“, erinnert sich Annett Moser. „In den sechs Wochen durfte ich die ganz besonders freundliche und gelöst-heitere Atmosphäre erleben, die hier überall und rund um die Uhr zu spüren ist. Das hat mich nachhaltig geprägt und mir außerdem bewusst gemacht, wie unendlich wichtig es ist, begleitet und in Würde aus diesem Leben gehen zu dürfen.“

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Dezember 2018: ORLEN Deutschland spendet großzügig – Auszubildende überreichen Scheck über 5.000 Euro persönlich

Die Spende ist ein weiterer Glücksfall kurz vor Weihnachten, denn jetzt ist gesichert, dass das Johannis Hospiz einen zusätzlichen Koch auf 450-Euro-Basis für das Wochenende für mindestens das Jahr 2019 einstellen kann. Eine gute Nachricht war auch, dass sieben Auszubildende des Unternehmens persönlich – und für sie das erste Mal – in das Hospiz gekommen sind, um die Spende zu überreichen. Sie kündigten an, dass sie sich einmal im Jahr ehrenamtlich vor Ort engagieren wollen, indem sie beispielsweise hausmeisterliche Tätigkeiten übernehmen. Alle Kollegen des Johannis Hospiz danken ihnen dafür sehr. Lesen Sie im Folgenden Auszüge aus dem Bericht der Auszubildenden, den sie nach ihrem Besuch verfasst haben:

„(...) Das Thema Hospiz meiden die meisten Menschen, solange sie sich nicht aus familiären Gründen damit beschäftigen müssen. Einem Hospiz nur für Erwachsene, wie dem in Elmshorn, wird medial meist noch weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind Hospize angewiesen auf Spenden. Die Nachfrage nach Hospizbetten kann schon jetzt in Schleswig-Holstein bei weitem nicht bedient werden. Deshalb hat sich ORLEN Deutschland dazu entschieden, das Geld dort einzusetzen, wo es am dringendsten benötigt wird – nämlich in der eigenen Region.

(…) Um das Thema Hospiz näher zu bringen, hat sich die Leiterin Doreen Welack viel Zeit genommen und durch die liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten geführt, welche gerademal über zwölf Betten verfügen. Daher können leider nur etwa ein Drittel der auf der Warteliste stehenden Personen in das Hospiz einziehen. Eine frühzeitige Anmeldung von betroffenen Familienangehörigen ist daher immer ratsam.

(…) Die Einrichtung ist angenehm zurückhaltend und es wird an viele schöne Details wie frische Blumen gedacht, um die letzte Zeit so lebenswert wie möglich zu gestalten. Doch selbst solche Kleinigkeit müssen durch Spenden finanziert werden. (...)

Dezember 2018: Spenden zum Jahresende kommen wie gerufen

Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer im Johannis Hospiz freuen sich nun noch mehr auf das kommende Jahr. Denn die Spenden, die das Hospiz kurz vor Jahresende erreicht haben, rücken die Realisierung eines Herzensprojektes in greifbare Nähe. Dazu Kerstin Glaubitz, stellvertretende Hospizleiterin: „Wir möchten unbedingt, dass auch am Wochenende ein Koch die kulinarischen Wünsche unserer Gäste erfüllt. Zurzeit steht ein Koch aber nur unter der Woche für die Zubereitung frischer Speisen zur Verfügung, an den Wochenenden kommen die Mahlzeiten aus einer Großküche.“ Das tägliche Essen spielt in den letzten Lebenstagen eine ganz besondere Rolle, denn allein der Duft vom Kochen, der durch die Wohnküche und die Flure zieht, ist Genuss und Lebensqualität. „Und das selbst dann, wenn es den Gästen nicht mehr möglich ist, die frisch zubereiteten Speisen zu verzehren“, so Kerstin Glaubitz.

Gisela und Richard Gahr aus Klein Nordende sind froh, dieses Projekt mit ihrer Spende voranzubringen. Sie haben sich ein Beispiel an Michel Lienau genommen, der im Herbst seinen 80. Geburtstag dazu nutzte, von Freunden und Verwandten statt Geschenken um eine Spende für das Johannis Hospiz zu bitten. Richard Gahr: „Meine Frau und ich haben dieses Jahr Goldene Hochzeit gefeiert. All unsere Gäste zeigten sich sehr großzügig und angetan von der Idee. So kamen am Ende 1.000 Euro zusammen, die wir sehr gerne dem Hospiz für ihre wertvolle Arbeit zur Verfügung stellen.“ 

Beim norddeutschen Energie-Unternehmen Hoyer ist es gute Tradition, zum Ende des Jahres statt Weihnachtsgeschenken für Kunden Spenden an soziale Einrichtungen zu geben. Davon profitiert wiederholt auch das Johannis Hospiz. Am 11. Dezember 2018 überreichten Vertreter der Firma Hoyer Kerstin Glaubitz einen Scheck über 500 Euro. 

Herzlichen Dank an die Spender!

Christoph Teichert (M.), Niederlassungsleiter Hamburg bei der Hoyer Energie-Service überreicht gemeinsam mit seiner Assistentin Annika Strauch (r.), den Scheck über 500 Euro an Kerstin Glaubitz.

Gisela und Richard Gahr spenden 1.000 Euro an das Johannis Hospiz.

Oktober 2018: Privatpersonen sammeln Spenden aus Anlass ihres Geburtstages und stiften in Summe 2.500 Euro

Beim eigenen Geburtstag auf Geschenke verzichten und stattdessen Familie, Freunde und Bekannte um eine Spende für den guten Zweck bitten: diese wunderbare und selbstlose Idee hatten kürzlich gleich zwei Elmshorner. Gertrud Engelbrecht sammelte an Ihrem 70. Geburtstag 800 Euro, Michael Lienau an seinem 80. Geburtstag 1.500 Euro.

» Lesen Sie hier die Pressemeldung zu der Spende von Michael Lienau

August 2018 – Unsere Mitarbeiterin im Porträt: Dorthe Mühlich

„Für mich ist das Johannis Hospiz ein Haus der Begegnungen, ein Haus, das von Offenheit, Wärme und Herzlichkeit geprägt ist. Dieses Konzept und diese Grundhaltung wirken sich unmittelbar auf unsere Gäste und ihre Angehörigen aus. Das erlebe ich jeden Tag und es macht mich froh, positive Veränderungen wahrzunehmen.“ Dorthe Jespersen-Skree Mühlich, gelernte Krankenschwester, weiß, wovon sie spricht.

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Juni 2018 – „Danke an die Spender“: Steingarten am Johannis Hospiz feierlich eröffnet

Der Steingarten war gut besucht, als Gundolf Thurm, Kaufmännischer Leiter der Regio Kliniken, das 350 Quadratmeter große Areal feierlich eröffnete. In seiner Rede betonte er die Bedeutung von Spenden für die Einrichtung und die Hintergründe, warum der Garten für die Gäste des Hospizes von so unschätzbarem Wert ist.

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Mai 2018 – Flunkyball-Weltmeisterschaft sammelt Spenden für das Johannis Hospiz

Ein geselliges, feucht-fröhliches Jugendevent verhilft dem Johannis Hospiz zu einer willkommenen Finanzspritze. Die Organisatoren der Flunkyball-WM, die am 10. Mai 2018 nach einer umfassenden Neukonzipierung auf der Zirkuswiese im Steindammpark in Elmshorn stattfindet, haben entschieden, dass alle Einnahmen aus Teilnehmergebühr und Pfandgeld nach Abzug der Kosten an das Johannis Hospiz fließen.

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